Klaus Mellenthin hat seine international gefragten Arbeiten zum Themenfeld Mode und Schönheit abgeschlossen. Seine Porträtarbeiten führten ihn vom „Schein zum Sein“, zum Thema Entwicklungszusammenarbeit und zu freien Arbeiten, zum Spannungsfeld zwischen dem ersten Eindruck und der Geschichte dahinter.
„In der Kunst denkt man beim Begriff Firnis an den klaren Anstrich aus in Lösemittel gelöstem Bindemittel, welcher vor allem Gemälde schützt. In der Kombination mit Fotografie unüblich. Firnis steht aber auch für List, Illusion, Schein, Verstellung, Maskerade, Vorspiegelung. Ich untersuche Momente, in denen der Mensch Einfluss auf die Natur genommen hat. Oder die Gesellschaft auf Individuen. In lakonisch-detaillierten Fotografien zeige ich Szenen, die eine schnelle Positionierung provozieren, die sich aber einer klaren Interpretation entziehen. Erst die Geschichte dahinter schafft Klarheit“
– Klaus Mellenthin