Thomas Rappaport

www.atelier-rappaport.de

Thomas Rappaport arbeitet seit langer Zeit mit dem Schwerpunkt-Material Holz in seiner Arbeit als Bildhauer. In seinem Projekt „Baum-Spiel-Raum weltweit“,
das für ihn einen experimentell-visionären Charakter hat, beschäftigt er sich intensiv mit der Frage: Was ist Nahrung für die Seele?

Überall dort, wo Bäume oder Wald gefährdet oder geschädigt sind, sei es durch Waldbrand, Hochwasser, Sturm oder Rodung, setzt er mit seinen Kunst-
Ein-Griffen in Form von Baum-Skulpturen und Land Art Projekten „heilende Nadelstiche“.

Wie reagieren die Bäume in Frankreich, Kanada oder Asien? Wie reagieren die Menschen? Seine Arbeiten setzen Impulse, Bäume mit anderen Augen zu sehen und Kunst aus einem anderen Blickwinkel als dem des Produzierens von (musealen) Objekten zu betrachten. Kommunikation mit dem Kunstobjekt und
Kommunikation durch Kunst tritt an die Stelle des Besitzes von Kunstobjekten.

Das Ziel ist der Aufbau eines weltweiten Netzwerks. Dazu gehört die Kontakt- und Konzeptentwicklung mit Forstwissenschaftlern, Stadtplanern, Landschafts-
architekten, Forstarbeitern, Landbevölkerung, Antropologen, Journalisten, Kulturwissenschaftlern und natürlich mit der Bevölkerung vor Ort.

Seine Aufgabe dabei ist die als künstlerischer Impulsgeber, der auf die spezifischen Ortsbegebenheiten und kulturellen Eigenheiten eingeht und so ein originäres Kunstprojekt realisiert, das nur zu dieser Zeit an diesem Ort entstehen kann.

1957 in Zürich geboren
Abitur am Kunstgymnasium
Ausbildung zum Holzbildhauer
Arbeit als Heilpädagoge
Studium an der Freien Hochschule Stuttgart
Lehrer für Kunst und Handwerk
Dozent in der Erwachsenenbildung
Seit 1998 Eigenes Atelier im Wildpark Stuttgart
Seit 1999 freie Kunstprojekte im Wald
Seit 2008 freischaffender Künstler. Lebt und
arbeitet in Stuttgart.
Kooperation mit Silke Walther (Medienkünstlerin), mehrere Projektreisen nach Venedig, Hamburg, Stockholm, Rügen, Rotterdam und Amsterdam.